

Bild: Deutsches Museum
Porträtsammlung
Seit seiner Gründung hat das Museum eine umfangreiche Porträtsammlung aufgebaut. In den frühen Ausstellungen des Museums hingen neben den Objekten zahlreiche Porträts. Sie sollten das „Andenken an die bahnbrechenden Forscher und Techniker“ dauerhaft erhalten.

Der Unternehmer Hermann Gruson (1821–1895). Ölgemälde von Franz von Lenbach. Signatur: PT10585. Bild: Deutsches Museum
Wertvolle Quelle für die Forschung
Heute umfasst die Sammlung über 12 500 Einzelstücke.
Sie besteht aus:
- Ölgemälden
- Druckgrafiken
- Zeichnungen
- Fotografien
Eine wertvolle Quelle sind Porträtalben, in denen zahlreiche Wissenschaftler einer Disziplin zusammengefasst sind. Dazu zählen die Sammlungen des Chemikers Georg Krause, des Mathematikers Carl Gottfried Neumann und des Botanikers Gregor Kraus. Auch in verschiedenen Nachlässen – so im Bestand des Chemikers August Kekulé von Stradonitz – sind Porträtalben überliefert, die Rückschlüsse auf die Netzwerke der Forschenden erlauben. Interessant sind auch Gruppenporträts, die meist anlässlich nationaler und internationaler Kongresse entstanden sind.