
Bild: Deutsches Museum, München | Hubert Czech
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Unsere Livestreams
Regelmäßig finden in allen Standorten des Deutschen Museums Veranstaltungen statt, die wir per Livestream übertragen. Hier finden Sie eine Übersicht der geplanten und der bereits gesendeten Streams.
Die nächsten Streams:
Hier finden Sie die Termine unserer nächsten Livestreams.
Livestream am 29. April 2025, 19 Uhr
Zukunftsenergien - zwischen Vision und Umsetzung
"ÜberMorgen", der Zukunftsplausch im Deutschen Museum Nürnberg befasst sich dieses Mal mit dem Thema Zukunftsenergien: Klimawandel, begrenzte Ressourcen und ein steigender weltweiter Energiebedarf machen eine Energiewende erforderlich. Wie erreichen wir eine nachhaltige und verlässliche Energieversorgung? Woran wird geforscht, und auf welchen Gebieten lohnen sich neue Investitionen – kurz-, mittel- und längerfristig? Im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2025 – Zukunftsenergien“ setzen wir uns mit den Ideen, Herausforderungen und Lösungen der Energiewende auseinander. Wie wird Photovoltaik effektiver? Welches Potenzial bietet Wasserstoff in Deutschland? Welche Energiespeicher und -kombinationen garantieren uns Versorgungssicherheit? Und wie steht es eigentlich um die Kernfusion? Seien Sie mit dabei und diskutieren Sie mit unseren Expertinnen und Experten über die Zukunft der Energie! Wir freuen uns auf eine spannenden Diskussion mit unseren Gästen: Prof. Dr. Ing. Susanne Lehner, Professorin am Lehrstuhl für Elektrische Energietechnik (FAU) Dr. Maria Hammer, Geschäftsstellenleiterin Energie Campus Nürnberg Prof. Dr. Mario Liebensteiner, Juniorprofessor für Energiemärkte und Energiesystemanalyse (FAU) Moderation: Dr. Birte Hauser (DMN)
Rückblick - die letzten Streams:
Unsere Livestreams bleiben nach den Veranstaltungen jederzeit abrufbar.
Matthias Uiberacker und Michael Hentschel: Die Attojahre
Aufzeichnung der Veranstaltung vom 26. März 2025
Im Jahr 2023 wurde der Physiknobelpreis, neben Anne L’Huillier und Pierre Agostini, an den österreich-ungarischen Wissenschaftler Ferenc Krausz verliehen, für deren Beiträge zur Entwicklung der Attosekundentechnologie. Ferenc Krausz ist Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching und Lehrstuhlinhaber für Experimentalphysik-Laserphysik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Zum Zeitpunkt der bahnbrechenden Experimente im Bereich der Femtosekunden- und Attosekundenphysik in den frühen 2000er Jahren war er Professor an der Technischen Universität Wien und arbeitete mit seinem Team akribisch an der stetigen Verbesserung von Ultrakurzpulslasern. Eine zentrale Rolle spielten dabei Laser basierend auf Titandotierten Saphirkristallen sowie spezielle Vielschichtspiegel, welche es ermöglichten, optische Pulse im Bereich des sichtbaren Lichts zu erzeugen, die lediglich knapp zwei Oszillationsperioden des elektromagnetischen Feldes enthielten. Zusammen mit einem hochgradig nichtlinearen Prozess, genannt High-Harmonic-Generation, der bereits Mitte der 1980er Jahre von Anne L’Huillier entdeckt wurde, war es möglich mit den ultrakurzen Pulsen aus dem Titan:Saphir Laser noch deutlich kürzere Pulse weicher Röntgenstrahlung zu erzeugen, deren Pulsdauer im Attosekundenbereich (10-18s) liegt. Matthias Uiberacker und Michael Hentschel, zwei Doktoranden des damaligen Teams an der TU Wien geben in diesem Vortrag spannende Einblicke in die Grundlagen der Attosekundentechnologie, den Laboralltag sowie die Herausforderungen diese komplexen Lasersysteme und Vakuumanlagen zu betreiben. Niemand hätte damals gedacht, dass deren Weg über Diplomarbeit und Doktorarbeit letztendlich 22 Jahre später zur Verleihung des Nobelpreises an Prof. Krausz für die damaligen Experimente führen wird. In Zusammenarbeit mit dem attoworld-Team um Professor Ferenc Krausz an der Ludwig-Maximilians-Universität und dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik